Hinweis: Der jeweils aktuelle Arbeitsauftrag ist immer pink hinterlegt

 

Alter Arbeitsauftrag

 

 

Politik in der Gemeinde

1. Aufgabe 

Schau dir folgendes Musikvideo an und lies den Text in der Beschreibung.

 

2. Aufgabe

Fülle den Steckbrief für deine Gemeinde aus.

 

3. Aufgabe

Sprich mit deinen Eltern darüber, ob sie sich als Jugendliche/junge Erwachsene auch die Frage nach „Gehen oder Bleiben?“ gestellt haben. Notiere kurz ihre Antwort. 

 

4. Aufgabe

Besuche die folgende Seite und schau dir an, wie sich die Bevölkerungszusammensetzung im Erzgebirgskreis seit 1991 verändert hat.

(Tipp: Du musst ungefähr bis zur Hälfte der Internetseite scrollen und im rechten Suchfeld „Erzgebirgskreis“ eingeben.)

 

  • Notiere dir drei Erkenntnisse zur Einwohnerentwicklung.
  • Schau dir nun die Entwicklung für die Stadt Leipzig an und vergleiche sie mit der des Erzgebirges. Halte deine Erkenntnis schriftlich fest.

 

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Momentan weisen die neuen Bundesländer nicht mehr diese hohen Abwanderungszahlen auf. Teilweise verzeichnen sie sogar mehr Zuzüge als Wegzüge. Dies liegt vor allem daran, dass z.B. ältere Sachsen mit Rentenbeginn zurück in ihre Heimat ziehen oder junge Erwachsenen zum Studieren in die neuen Bundesländer gehen.

Die Einwohnerentwicklung zwischen Stadt und Land geht also stark auseinander. Nicht nur die Bundesebene und Landesebene (Freistaat Sachsen) sollten sich also bemühen, den ländlichen Raum zu stärken, sondern auch die Gemeinde selbst muss aktiv werden.

Wenn ihr eure Zukunft und die Zukunft eurer Heimatregion mitgestalten wollt, könnt ihr entweder euch selbst politisch in der Gemeinde engagieren oder zumindest die richtigen Leute wählen. Für beides müsst ihr aber zunächst wissen, was eine Gemeinde überhaupt selbst bestimmen kann.

Falls du die ersten Aufgaben oben hintereinander bearbeitet hast, empfehle ich dir jetzt eine Pause zu machen.

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Welche Aufgaben hat die Gemeinde?

5. Aufgabe

Notiere dir zu jedem Bild, was du siehst und welche Aufgabe der Gemeinde sich daraus ableiten lässt.

Beispiel: Auf Bild 7 sehe ich eine Straße (Spielstraße) mit Verkehrsschild und Gehweg. Die Gemeinde kümmert sich um den Bau und die Instandhaltung von Straßen.

6. Aufgabe

Lies den folgenden Text.

 

Aufgaben der Gemeinde

Die Gemeinden kümmern sich um das Wohl ihrer Einwohner. Nach der Sächsischen Gemeindeordnung kann man diese Aufgaben grob in zwei Gruppen aufteilen: Pflichtaufgaben und freiwillige Aufgaben.

Als Pflichtaufgaben bezeichnet man als Aufgaben, die der Gemeinde im Rahmen des politischen Mehrebenensystems von der Europäischen Union, vom Bund oder vom Freistaat Sachsen zugewiesen wurden. Sie haben keine Entscheidungsfreiheit darüber, ob sie diese Aufgaben erfüllen wollen oder nicht. Sie haben nur Entscheidungsfreiheit darüber, WIE sie diese Aufgaben erfüllen. Eine Gemeinde unterliegt aber der Aufsicht durch Behörden, die darauf aufpassen, dass die Aufgaben tatsächlich ordnungsgemäß erledigt werden.

Beispiele für Pflichtaufgaben in Sachsen wären…

  • Erschließung von Bauland
  • Bau und Unterhalt von Gemeindestraßen und Ortsdurchfahrten sowie Beleuchtung, Reinigung, Räumen und Streuen von öffentlichen Straßen
  • Aufstellung, Ausrüstung und Unterhaltung einer Feuerwehr
  • Trägerschaft für öffentliche Schulen
  • Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung
  • Friedhöfe anzulegen und zu erweitern sowie Leichenhallen zu errichten
  • Pass- und Personenstandswesen
  • Meldewesen und Statistik (siehe Einwohnermeldeamt)

Bei freiwilligen Aufgaben gibt es keine gesetzliche Pflicht der Gemeinde, diese Aufgaben nach gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Die Gemeinde entscheidet ganz nach freiem Ermessen, ob und wie sie diese Aufgaben zu erfüllen gedenkt. Ob und wie die Gemeinde freiwillige Aufgaben erfüllt, hängt vor allem von der finanziellen Lage ab. Leidet eine Gemeinde an Geldmangel, so wird zunächst bei den freiwilligen Aufgaben gekürzt. Zum Bereich der freiwilligen Aufgaben gehören zum Beispiel:

  • die Wirtschaftsförderung (z.B. Ausweisung von Gewerbegebieten, Förderung von Unternehmensgründern)
  • das Betreiben von Versorgungseinrichtungen (z.B. Gas, Elektrizität, Fernwärme)
  • Verkehrseinrichtungen und ÖPNV
  • Wohnungsbauförderung (z.B. Betreiben kommunaler Wohnungsunternehmen, Förderung des Eigenheimbaus)
  • bestimmte soziale Einrichtungen (z.B. Jugendhäuser, Sozialstationen, Altenheime)
  • Erholungseinrichtungen und Fremdenverkehr (z.B. Grün- und Parkanlagen, Wanderwege, Lehrpfade)
  • die Sportförderung (z.B. Bau und Unterhalt von Sport- und Schwimmhallen, Förderung der Sportvereine, Angebote für den Breiten- und Freizeitsport).

 

7. Aufgabe

Entscheide nun, ob es sich bei den Aufgaben aus Nr.5, um freiwillige Aufgaben oder Pflichtaufgaben handelt. Fertige eine Tabelle mit den Ergebnissen an.

Sieh dir zum Abschluss folgendes Video an: https://www.youtube.com/watch?v=gQ3xR-nacFk

 

 

Woher kommt das Geld für die Gemeinde?

 

8. Aufgabe

Lies den Text. Erstelle eine Übersicht zu den Finanzquellen der Gemeinde in deinem Hefter.

 

Finanzierung der Gemeinde

Zur Finanzierung ihrer Aufgaben verfolgen die Gemeinden über ein breites Spektrum an eigenen Einnahmen. Dieses umfasst…

  • Steuern (Gewerbesteuer und Grundsteuer, Anteile an der Einkommen- und an der Umsatzsteuer)
  • Gebühren, Beiträge und sonstige kommunale Abgaben (z.B. Müllabfuhr, Parkplatz, Friedhof)
  • Verwaltungs- und Betriebseinnahmen (z.B. Bußgelder, Ordnungsgelder)
  • Gewinne von Unternehmen, an denen die Gemeinde beteiligt ist
  • Einnahme aus Verkauf und Verpachtung von Land oder Gebäuden
  • Kredite
  • Zuschüsse von EU, Bund oder Freistaat

 

9. Aufgabe

Schau dir im folgenden Link auf Seite 64 die Finanzsituation von Neukirchen an.

  • Erkläre den Begriff Schlüsselzuweisungen.

 

10. Aufgabe

Stell dir vor, deine Gemeinde hat für das Jahr 2021 durch Steuereinnahmen 500.000€ mehr als geplant zur Verfügung. Du darfst vorschlagen, wie die Gemeinde dieses Geld verplanen soll und musst deinen Plan bei der nächsten Gemeinderatssitzung vorstellen. Dabei musst du erklären, was du mit dem Geld finanzieren/kaufen möchtest und warum das Geld dafür eingesetzt werden soll.

Bereite schriftlich einen kurzen Redebeitrag vor und halte eine kurze Rede vor dem Spiegel oder vor deinen Eltern.

 

Wer entscheidet in der Gemeinde?

 

11. Aufgabe

Bearbeite die Aufgaben auf dem Arbeitsblatt. Die erste Aufgabe kannst du nach Lesen des Textes lösen. Für die zweite Aufgabe benötigst du noch dieses Arbeitsblatt auf die Textblöcke sind, die du ausschneiden und aufkleben musst.

 

Bürgerbeteiligung in der Gemeinde

 

12. Aufgabe

Recherchiere den Begriff Bürgerinitiative und gebe keine kurze Definition an.

13. Aufgabe

Lies dir das Szenario „Bürgerinitiative – Umgehungsstraße“ durch.

14. Aufgabe

Entscheide dich, ob du als Befürworter oder Gegner einer Umgehungsstraße in Musterhausen auftreten willst. Lies den passenden Text (entweder „Lauter Lärm um die Umgehung“ oder „Torschlusspanik“) durch und bearbeite die Aufgaben 1-3.

15. Aufgabe

Erstelle ein Plakat für deine Bürgerinitiative. Auf dem Plakat sollte folgendes umfassen:

  • Name der Bürgerinitiative
  • Argumente aus Aufgabe Nr. 2
  • Symbole, Bilder, Zeichnungen, die mit euren Argumenten in Verbindung stellen

Tipp: Du kannst das Plakat aus weißen oder bunten Blättern, alten Bettlaken, Pappen oder sonstigen herstellen. Größe mind. A2

 

 

Zeitraum: 20.04. bis 01.05.

große Überschrift: "Die Rechtsordnung in der Bundesrepublik Deutschland"

16. Aufgabe

Lies den Text auf diesem Arbeitsblatt. Positioniere dich dazu, ob die Frau richtig gehandelt hat und ob du ihr Handeln nachvollziehen kannst.

17. Aufgabe

Lies das Arbeitsblatt und übernehme die Aufgaben des Rechtes in Kurzform (je 1 Stichpunkt) in deinen Hefter.

18. Aufgabe

Ordne die Beispiele den passenden Aufgaben des Rechts zu.

19. Aufgabe

Verbinde auf diesem Arbeitsblatt die Rechtsgrundsätze mit den passenden Beispielen.

20. Aufgabe

Entscheide auf diesem Arbeitsblatt, welcher Rechtsgrundsatz im Fallbeispiel berührt wird und ob das Handeln korrekt oder nicht korrekt.

21. Aufgabe

Formuliere für drei Rechtsgrundsätze jeweils ein eigenes Beispiel, in dem gegen den Grundsatz verstoßen wird.

 

Zeitraum: 04.05. bis 08.05.

1. Aufgabe

Lies die beiden Fälle auf diesem Arbeitsblatt und notiere dir drei rechtliche Unterschiede zwischen den Fällen.

kleine Überschrift: "Zivilverfahren"

2. Aufgabe

Lies den Text zum Zivilverfahren auf diesem Arbeitsblatt. (muss nicht ausgedruckt werden)

3. Aufgabe

Fülle anschließend das Schaubild auf diesem Arbeitsblatt aus.

4. Aufgabe

Gib an, zwischen wem Rechtsstreitigkeiten in einem Zivilprozess ausgetragen werden und wer die Beweismittel sammeln muss.

  • „Beteiligte im Verfahren:“

5. Aufgabe

Beschreibe, wie man eine Klage einreicht und was aus ihr hervorgehen muss.

  • „Einreichung und Inhalt einer Klage:“

6. Aufgabe

Erläutere, wie ein Zivilprozess schon vor einem Urteil beigelegt werden kann.

  • „Beilegung des Verfahrens:“

7. Aufgabe

Versuche eine Zuteilung vorzunehmen, welcher Fall aus Aufgabe 1 in einem Zivilprozess und welcher in einem Strafprozess verhandelt wird.

 

Zeitraum: 11.05. bis 15.05.

 

kleine Überschrift: "Strafverfahren"

1. Aufgabe

Erstelle ein Schaubild für eine Hauptverhandlung in einem Strafverfahren. Das Schaubild soll den Aufbau des Gerichtssaals abbilden. Notiere zu jedem Beteiligten im Prozess (Richter, Staatsanwalt, Verteidiger usw.), welche Aufgaben und Pflichten er besitzt.

Hinweise:

Die Beteiligten im Prozess sind im Text bereits markiert, andere Beteiligte (z.B. Protokollführer) braucht ihr nicht in das Schaubild aufnehmen. Die Sitzordnung im Gerichtssaal könnt ihr im Internet recherchieren. Für die Aufgaben und Pflichten genügt es den Text des ABs zu lesen. Ziel ist es, dass alles auf der Vorderseite eines A4-Blattes (weiß oder kariert) dargestellt wird. Bringt das Schaubild zu ersten Unterrichtsstunde mit, da es bewertet wird.